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Das Projektteam „Rumänienhilfe“ der katholischen Kirchengemeinde Weil im Schönbuch ist von einem weiteren Hilfsgütertransport aus Oradea zurückgekehrt.Seit 1992 konnte die katholische Kirchengemeinde St. Johannes Baptist aus Weil im Schönbuch, in Kooperation mit der evangelischen Stiftung Alsterdorf aus Hamburg, etliche Hilfsgütertransporte nach Rumänien organisieren und durchführen. Zahlreichen behinderten Kindern und Jugendlichen, die zuvor in eher menschenunwürdigen Lebensumständen zubringen mussten, konnte sowohl wirksame Soforthilfe geleistet, als auch eine hoffnungsvolle Perspektive für die Zukunft geboten werden. Nur aufgrund der besonderen Großzügigkeit privater Spender und der Unterstützung durch etliche Firmen, konnten diese Transporte überhaupt realisiert werden. Einen herausragenden Anteil hieran auch in diesem Jahr hatte  Hans Koch aus Ratshausen. Der Unternehmer stellte das erforderliche Transportfahrzeug kostenlos zur Verfügung und seinem Bruder Peter Koch und dessen Freund Eugen Schick war es eine Herzensangelegenheit selbst das Steuer in die Hand zu nehmen und den Transport sicher und wohlbehalten nach Rumänien zu chauffieren.

Die Situation behinderter Kinder und Jugendlicher in Rumänien hat sich inzwischen deutlich verbessert, so Gerhard Frech, der das Rumänienprojekt seit vielen Jahren betreut und die Entwicklung hautnah beobachten konnte. Sozialarbeiter des rumänischen Staates setzen die Arbeit im Sinne des Projekts fort und berichten regelmäßig über die erreichten Fortschritte. Aktuell sind daher keine weiteren Transporte geplant. Sollte jedoch wieder Hilfe und Unterstützung notwendig werden, wird das Projektteam der Weiler Katholiken bestimmt nicht untätig bleiben, so ist sich Gerhard Frech sicher, dem die Kinder und Jugendlichen aus Rumänien längst ein Stück ans Herz gewachsen.

 

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